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Geschrieben von: Manfred Watteler   
Freitag, den 27. August 2010 um 00:00 Uhr

Was ist Taijiquan?

Taijiquan ( Tai Chi Chuan ) ist eine altchinesische Bewegungskunst. Auf Grundlage der chinesischen Philosopie des Daoismus verbindet Taijiquan Meditation, Gesundheitsübungen und Kampfkunst zu einem geschlossenen spirituellen System.

Taijiquan zählt zu den inneren Kampfkünsten. Es faßt die wirkungsvollsten Kampftechniken des alten China zusammen und verbindet es mit der Kultivierung der inneren Kraft. Diese Kombination erzeugt zwei scheinbar nicht miteinander zusammenhängende Resultate: einerseits höchste sportliche und kämpferische Fertigkeiten, andererseits unverwüstliche Gesundheit. Die innere Kampfkunst ist aber auch, auf höheren Ebenen, ein abgeschlossenes System der spirituellen Entwicklung.

Durch den Aufbau innerer Harmonie und Kraft, zusammen mit physischer Entspannung und der Philosophie des Nachgebens, kommen wir allmählich an jenen Punkt, wo die Verteidigung des Selbst im täglichen Leben nicht länger irgendeinem Zweck dient.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. August 2010 um 09:01 Uhr
 
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Geschrieben von: Manfred Watteler   
Freitag, den 27. August 2010 um 00:00 Uhr

Professor Zheng Manqing


Nach dem Tod seines Lehrers Yang Chengfu 1935 entwickelte Zheng Manqing mit Genehmigung von Chen Weiming, einem weiteren Schüler von Yang Chengfu und dessen Vater Yang Jianhou, aus der bekannten Langform mit 85 Bildern die sogenannte Kurzform, in der 37 Bilder gezählt werden. (Quelle: Michael Plötz, Taijiquan für Einsteiger, S. 92)
Diese Form sollte leichter erlernbar werden und bei der schlechten medizinischen Versorgung zur Gesundheitsverbesserung des Volkes beitragen.
1964 siedelte Zheng Manqing nach New York um und unterrichtete nun auch im so genannten "Westen". Von dort breitete sich seine Stilrichtung sowohl in den USA als auch nach Europa aus. Heute ist die Kurzform nach Professor Zheng Manqing in Taiwan, Südostasien und im Westen die am meisten unterrichtete Form. Eine weitere Ausbreitung erfuhr sein Stil über Malaysia durch seinen dort ansässigen Schüler Huang Xing Xian (Huang Sheng Shuan), der wegen seiner herausragenden Künste im Tuishou oder Hände Schieben bekannt war. (Quelle: Michael Plötz, Taijiquan für Einsteiger, S. 92)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. August 2010 um 09:03 Uhr
 
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Geschrieben von: Manfred Watteler   
Freitag, den 27. August 2010 um 00:00 Uhr

Geschichte


In den Anfängen des Taijiquans praktizierte nur ein sehr kleiner Zirkel von Kampfkünstlern diese Kunst. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Taijiquan immer bekannter und verbreitete sich über ganz China. Während dieser Zeit machte das Taijiquan grosse Veränderungen in Bezug auf die Art und Weise der Ausführung durch. Bekannte Taiji-Meister verfeinerten die Übungen, woraus vier grosse unterschiedliche Stile entstanden. Diese Stile heissen Chen-, Yang-, Wu- und Sunstil und tragen die Namen ihrer Begründer.
Der älteste der heute noch praktizierten Stilarten des Taijiquan ist der Chen-Stil. Der Yang-Stil entwickelte sich aus dem Chen-Stil, während die Wu- und Sun-Stile aus dem Yang-Stil entstanden. Chen Changxing (1771-1853), Yang Luchan (1799-1872), Wu Jianquan (1870 - 1942) und Yang Chengfu (1883-1936) waren die bedeutensten Meister in ihren jeweiligen Stilen. (Quelle: Patrick Kelly, Relax, Deep Mind,S.11)

Yang Chengfu starb im frühen Alter von 53 Jahren. Er hatte mehrere Senior-Schüler, die seine Kunst verfeinerten. Einer von ihnen war Zheng Manqing ( Cheng Man Ching ), der China verlies und zunächst in Taiwan und später in den Vereinigten Staaten unterrichtete. (Quelle: Patrick Kelly, Relax, Deep Mind, S.16)

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