Geschichte
In den Anfängen des Taijiquans praktizierte nur ein sehr kleiner Zirkel
von Kampfkünstlern diese Kunst. Ende des 19. und Anfang des
20. Jahrhunderts wurde Taijiquan immer bekannter und verbreitete sich
über ganz China. Während dieser Zeit machte das Taijiquan grosse Veränderungen in
Bezug auf die Art und Weise der Ausführung durch. Bekannte Taiji-Meister
verfeinerten die Übungen, woraus vier grosse unterschiedliche Stile
entstanden. Diese Stile heissen Chen-, Yang-, Wu- und Sunstil und tragen die
Namen ihrer Begründer.
Der älteste der heute noch praktizierten Stilarten des
Taijiquan ist der Chen-Stil. Der Yang-Stil entwickelte sich aus dem Chen-Stil,
während die Wu- und Sun-Stile aus dem Yang-Stil entstanden.
Chen Changxing (1771-1853), Yang Luchan (1799-1872), Wu Jianquan
(1870 - 1942) und Yang Chengfu (1883-1936) waren die bedeutensten
Meister in ihren jeweiligen Stilen. (Quelle: Patrick Kelly, Relax, Deep Mind,S.11)
Yang Chengfu starb im frühen Alter von 53 Jahren. Er hatte mehrere
Senior-Schüler, die seine Kunst verfeinerten. Einer von ihnen war
Zheng Manqing ( Cheng Man Ching ), der China verlies und zunächst
in Taiwan und später in den Vereinigten Staaten unterrichtete.
(Quelle: Patrick Kelly, Relax, Deep Mind, S.16)